Meine Geschichte

Mich begleitet Endometriose - wie viele Frauen - bereits seit dem Teenager-Alter. Die Diagnosestellung erfolgte erst mehr als 10 Jahre später.

Während meines Studiums der Rechtswissenschaften verschlimmerte sich meine gesundheitliche Situation zunehmend. Die damals angebotenen operativen bzw. hormonellen Behandlungsmöglichkeiten waren für mich nicht zufriedenstellend. Mit der Intention, meine eigene und die Situation anderer an Endometriose erkrankter Frauen in Deutschland zu verbessern, gründete ich im Jahr 1996 gemeinsam mit zehn weiteren Frauen die Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. In verschiedenen Funktionen war ich dort neben meiner damaligen beruflichen Tätigkeit als Rechtsanwältin ehrenamtlich und hauptamtlich bis März 2019 engagiert. Zunächst als Vorstandsvorsitzende, dann als Geschäftsführerin und Sozialrechtsberaterin habe ich mehr als 20 intensive Jahre im Frauengesundheitsbereich gewirkt. Auf medizinischen Kongressen, als Patientenvertreterin und bei der Zertifizierung von Kliniken/Praxen erwarb ich wertvolle Kenntnisse, Erfahrungen und Kontakte im medizinischen und sozialen System.

Seit April 2019 arbeite ich selbständig und unabhängig als Gesundheits- und Endometriose-Beraterin.

Wie kam es zu diesem Umbruch in meinem Berufsleben?

In einem längeren Entwicklungsprozess gelangte ich zu der Erkenntnis, dass ich neben medizinischen Interventionen auch eine radikale berufliche Veränderung herbeiführen muss, um wieder mehr Lebensqualität zu erhalten.

Bereits seit 2013 beschäftige ich mich intensiv mit naturheilkundlichen Themen als Handlungsoption auf dem Weg zu mehr Gesundheit und zur Prävention. Die reinen schulmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten meiner Endometriose und deren Begleiterscheinungen waren für mich nicht mehr ausreichend und zielführend. Es war schließlich an der Zeit, über den Tellerrand zu schauen und Neuland zu betreten.

Ich absolvierte zunächst eine einjährige Homöopathie-Ausbildung bei Ravi Roy in Murnau bei München. Dabei merkte ich, dass mir viele medizinische Grundlagen fehlen, um Krankheiten und Gesundheit zu verstehen. Folglich lies ich mich zwei Jahre an der Deutschen Heilpraktikerschule in Leipzig ausbilden. Dort habe ich die Grundlagen von Physiologie und Krankheitslehre erlernt sowie viele Naturheilverfahren und Ernährungsformen kennengelernt. Es schlossen sich verschiedene Weiterbildungen u.a. in den Bereichen Kinesiologie, Psychokinesiologie sowie Nahrungsergänzungsmittel und Mikronährstoffe an. 2020/2021 absolvierte ich den Online Intensivlehrgang Frauenheilkunde bei M.Madejsky und O.Rippe (Natura Naturans).

Meinen anfänglichen Plan, als Heilpraktikerin zu arbeiten, habe ich aufgegeben. Die zunehmende öffentliche Kritik an heilpraktischer Tätigkeit in Deutschland und die Erkenntnis, dass seriöserweise eine Spezialisierung auf bestimmte Therapieangebote erforderlich ist, lassen mich nun auf das konzentrieren, wofür mein Herz besonders schlägt: Andere Frauen beratend unterstützen, ihren eigenen Weg zu besserer Lebensqualität zu finden.

Die Erkenntnisse aus meinen fundierten Aus- und Weiterbildungen in Kombination mit meinen persönlichen und beruflichen Erfahrungen teile ich gern mit Ihnen im Rahmen meiner Beratungs- und Vortragstätigkeit.